Angiographie des Augenhintergrundes

Die Netzhaut und die Aderhaut können von verschiedenen Erkrankungen betroffen sein, die Ihr Augenarzt in Düsseldorf bei einer rechtzeitigen Diagnose erfolgreich behandeln kann. Die Angiographie des Augenhintergrundes ist das am weitesten verbreitete Verfahren für die gründliche Untersuchung des hinteren Augenbereichs.

Mit Hilfe der Angiographie des Augenhintergrundes kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf insbesondere die Durchblutung der Netzhaut und der Aderhaut kontrollieren. Für die Gesundheit des Augenhintergrundes ist die gute Durchblutung und somit die ausreichende Versorgung mit Sauerstoff von großer Bedeutung. Bei der Angiographie macht sich Ihr Augenarzt die Eigenschaften bestimmter Moleküle zunutze, die bei der Bestrahlung mit einer Lichtquelle ihrerseits Licht in einer speziellen Wellenlänge zurücksenden. Der Mediziner setzt entsprechende Lichtfilter ein, um die Signale sichtbar zu machen. Da hier die Fluoreszenz der Moleküle genutzt wird, ist diese Art der Untersuchung auch als Fluoreszenzangiographie bekannt.

Um Erkenntnisse über die Durchblutung zu erhalten, braucht Ihr Augenarzt in Düsseldorf mehr als nur eine Momentaufnahme des Augenhintergrundes. Er muss vielmehr die Entwicklung über mehrere Minuten verfolgen. Ausschlaggebend ist hier die sogenannte Kreislaufzeit – also der Zeitraum, den das Blut für den Transport durch den Körper benötigt. Im Normalfall dauert dies etwa fünf bis sechs Minuten. Bei der Angiographie des Augenhintergrundes erstellt Ihr Augenarzt deshalb innerhalb dieses Zeitfensters verschiedene Aufnahmen der Netzhaut und der Aderhaut. Diese digitalen Aufnahmen kann er später nebeneinander und übereinander legen. So wird eine detaillierte Auswertung möglich. Eventuelle Störungen in der Durchblutung lassen sich exakt lokalisieren, sodass der Düsseldorfer Augenarzt eine passgenaue Therapie erarbeiten kann.

Ihr Augenarzt entscheidet sich für eine Angiographie des Augenhintergrundes unter anderem dann, wenn er krankhafte Veränderungen der Netzhaut oder der Aderhaut vermutet. Auch wenn bereits bekannt ist, dass beispielsweise ein Diabetes-Patient unter einer Augenerkrankung leidet, ist die Angiographie ein geeignetes Verfahren, um den Verlauf zu verfolgen und das Ausmaß der Schädigungen zu dokumentieren. Bei einem plötzlichen Abfall der Sehkraft und bei verschiedenen Formen der Makuladegeneration kommt die Angiographie ebenfalls zum Einsatz.

Damit die Aufnahmen bei der Angiographie des Augenhintergrundes in der erforderlichen Qualität erstellt werden können, muss Ihr Augenarzt in Düsseldorf die Pupillen des Patienten stark weiten. Dieses Ziel erreicht er durch die Gabe entsprechender Tropfen. Der Effekt der geweiteten Pupille hält auch nach dem Ende der Angiographie noch eine Weile an. Es gilt deshalb die Grundregel, dass Patienten nach der Untersuchung mindestens drei Stunden lang nicht selbst Auto fahren sollten.