Intravitreale Injektion

Um verschiedene Erkrankungen des Auges erfolgreich zu behandeln, kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf die erforderlichen Medikamente direkt ins Auge hinein injizieren. Es handelt sich um intravitreale Injektionen, die als besonders effektiv gelten. Insbesondere die Netzhaut ist auf anderem Wege medikamentös nur schwer zu erreichen. Viele Arzneimittel werden klassischerweise oral eingenommen. Die Streuverluste innerhalb des Körpers wären jedoch in diesem Fall viel zu hoch. In der Netzhaut würden etwa bei der Verabreichung von Medikamenten in Tablettenform nur geringe Spuren des Wirkstoffs ankommen. Ihr Augenarzt in Düsseldorf möchte jedoch eine hohe Dosierung erreichen, damit das Medikament seine volle Wirkung entfalten kann. Die Lösung ist die Intravitreale Injektion direkt in den Glaskörper des Auges.

Typische Anwendungsbeispiele für Intravitreale Injektionen sind altersabhängige Makuladegeneration und akute Entzündungen innerhalb des Auges. Die altersabhängige Makuladegeneration, kurz: AMD, betrifft vor allem Menschen ab 50 Jahren. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und führt zu einer stetigen Verschlechterung der Sehleistung. Zur Behandlung setzt Ihr Augenarzt in Düsseldorf Antikörper ein, die direkt auf der Netzhaut wirken. Für eine effektive Behandlung bringt der Mediziner die Wirkstoffe per Injektion an ihren Einsatzort. Auch bei der Eindämmung und Bekämpfung von Entzündungen innerhalb des Auges ist eine zielgerichtete Gabe entzündungshemmender Medikamente von großer Bedeutung für den Therapieerfolg. Auch hier entscheidet sich der Düsseldorfer Augenarzt aus guten Gründen oftmals für eine Injektion.

Natürlich ist die Gabe von Medikamenten direkt ins Auge hinein nicht ohne Risiko. Ihr Augenarzt in Düsseldorf klärt seine Patienten vor Beginn der Behandlung ausführlich über mögliche Nebenwirkungen auf. So kann es in Einzelfällen zu Blutungen kommen, auch Augenschmerzen und ein Anstieg des Augeninnendrucks sind möglich. Eine neue Entzündung innerhalb des Augapfels und Schäden an der Netzhaut können ebenfalls als Nebenwirkungen auftreten. Durch eine korrekte Anwendung und strengste Hygienemaßnahmen kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf die Risiken jedoch deutlich minimieren. Zu den Maßnahmen zählen eine penible Desinfektion der Hände, die Verwendung von sterilem Arbeitswerkzeug und eine intensive ärztliche Kontrolle der Augen nach der Intravitrealen Injektion. Entscheidend sind hier die ersten drei Tage nach der Gabe der Medikamente. Um mögliche Risiken einzudämmen, nimmt Ihr Augenarzt in Düsseldorf während der Behandlung permanente Kontrollen des Augeninnendrucks vor. Kommt es als Folge der Injektion zu einer starken Zunahme des Drucks, kann der Mediziner sofort geeignete Gegenmaßnahmen einleiten.