Lidchirurgie

Mit Methoden der Lidchirurgie kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf Korrekturen an den Augenlidern vornehmen. Ausschlaggebend für diesen Eingriff können neben ästhetischen Gründen auch medizinische Indikationen sein. Entsprechend unterscheiden Augenärzte und auch die Krankenkassen zwischen medizinisch notwendigen und rein kosmetischen Operationen.

Hängende Augenlider gelten im Allgemeinen als Schönheitsfehler. Sie verleihen dem Gesicht des Betroffenen einen müden und schlaffen Ausdruck. Hängende Lider können darüber hinaus aber auch die Sicht einschränken. Sie sind dann mehr als nur ein ästhetischer Makel. Die einzige Möglichkeit, das Problem dauerhaft zu beseitigen, ist oft ein chirurgischer Eingriff. Dieser ist auch geboten, wenn sich das Augenlid nach innen rollt oder wenn es nach außen kippt. In diesem Fall drohen Infektionen oder Schäden an der Hornhaut durch das permanente Reiben der Wimpern bei jedem Lidschlag.

Bevor sich der Düsseldorfer Augenarzt in Absprache mit Ihnen für einen lidchirurgischen Eingriff entscheidet, sondiert er mögliche Alternativen. Manche Beschwerden lassen sich auch mit Hilfe von Tropfen oder Salben in den Griff bekommen. Eine weitere Alternative zur klassischen Operation stellt der Einsatz eines Lasers dar. Egal, welche Methode den Vorzug erhält: Das Ziel ist eine optisch überzeugende Lösung, die den Patienten von seinen Beschwerden befreit. Er soll also nach der Lidkorrektur wieder ohne Einschränkungen sehen können, Entzündungen sollen abheilen und Schmerzen verschwinden.

Zu den Liderkrankungen, mit denen Ihr Augenarzt in seiner Düsseldorfer Praxis am häufigsten zu tun hat, gehören schlaff nach außen hängende sowie nach innen gerollte Augenlider. Im ersten Fall spricht der Mediziner von einem Ektropium. Durch die Fehlstellung des Lides kann dieses seine Schutzfunktion für die empfindliche Bindehaut nicht mehr erfüllen. Rote und kratzende Augen, die zu Trockenheit und Lichtempfindlichkeit neigen, können die Folge sein. Mit den Mitteln der Lidchirurgie strafft Ihr Augenarzt in Düsseldorf das Lid. Es bekommt dadurch seine normale Form zurück und kann wieder an der Bindehaut anliegen. Ein nach außen gerolltes Augenlid bezeichnet die Augenheilkunde als Entropium. Auch hier ist eine Operation geboten, um bleibende Schäden an der Hornhaut zu verhindern.

Weitere Erkrankungen des Lides sind das Gerstenkorn und das Hagelkorn. Während das Gerstenkorn in den meisten Fällen durch die Gabe von Augentropfen mit antibiotischer Wirkung behandelt werden kann, ist das Hagelkorn eine chronische Entzündung. Hier genügen Salben oder Tropfen häufig nicht, um das weitere Wachstum der Schwellung am Lid zu bremsen. Erst eine Operation schafft dann Abhilfe. Im Bereich der ästhetischen Lidchirurgie bildet die Beseitigung von Schlupflidern und Tränensäcken einen Schwerpunkt der augenärztlichen Tätigkeit.