Keratokonus

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Als Keratokonus bezeichnet die Augenheilkunde eine relativ seltene Erkrankung, bei der es zu Verformungen und Ausdünnungen der Hornhaut kommt. Männer leiden deutlich häufiger unter dieser Erkrankung als Frauen. Fast alle Patienten, die sich wegen eines Keratokonus beim Augenarzt in Düsseldorf behandeln lassen, sind kurzsichtig. In der Regel zeigt sich die Krankheit zunächst nur in einem Auge, betrifft später aber auch das andere Auge.

Ein Keratokonus wird in vielen Fällen zunächst nicht bemerkt. Ihr Augenarzt in Düsseldorf wird jedoch hellhörig, wenn er bei Ihnen häufige Korrekturen der Sehstärke vornehmen muss. Wenn sich die Dioptrienwerte und insbesondere die Achswerte einer Hornhautverkrümmung stark verändern, ist dies ein deutlicher Warnhinweis. Normalerweise sind die Korrektionswerte über einen längeren Zeitraum stabil. Sind sie es nicht, deutet das auf Veränderungen im Auge und insbesondere im Bereich der Hornhaut hin. Beim Keratokonus verformt sich die Hornhaut zunehmend und nimmt eine Kegelform an. Eine bereits vorhandene Hornhautverkrümmung wird dadurch stetig verstärkt.

Patienten, bei denen der Verdacht auf Keratokonus besteht, berichten ihrem Augenarzt in Düsseldorf häufig von Doppelbildern und scheinbaren Schatten, die beim Lesen hinter Buchstaben erscheinen. Diese Beobachtungen werden vom Düsseldorfer Augenarzt sehr ernst genommen. Sie müssen zwar nicht zwingend auf einen Keratokonus hinweisen, die Ursachen sollten aber in jedem Fall abgeklärt werden. Wenn sich die Erkrankung noch in einem frühen Stadium befindet, ist die Diagnose ausschließlich anhand einer exakten Analyse der Hornhautoberfläche möglich. Der Düsseldorfer Augenarzt sucht gezielt nach sogenannten Keratokonuslinien, die bei entsprechender Vergrößerung auf der Hornhaut zu sehen sind.

Wenn der Keratokonus noch nicht allzu stark ausgeprägt ist, können die durch ihn verursachten Sehfehler zumeist mit Hilfe einer Brille ausgeglichen werden. Diese Methode funktioniert jedoch nicht auf Dauer. Da sich die Sehstärke oft innerhalb weniger Tage verschlechtert, sind vielmehr laufende Untersuchungen beim Düsseldorfer Augenarzt und anschließende Besuche beim Optiker erforderlich. Manche Patienten nutzen auch eine Kombination aus Brille und Kontaktlinsen, um ihre Sehleistung zu steigern. Generell gelten harte Kontaktlinsen als gutes Instrument, um einer weiteren Verformung der Hornhaut entgegenzuwirken. Acht von zehn Patienten bekommen die Krankheit gemeinsam mit ihrem Augenarzt auf diese Weise in den Griff.

Etwa jeder fünfte Betroffene ist hingegen auf eine Operation angewiesen. Ihr Augenarzt in Düsseldorf tauscht im Zuge des Eingriffs die verformte Hornhaut gegen eine gesunde Spender-Hornhaut aus. Vereinzelt kann der Mediziner die erkrankte Hornhaut auch ohne Transplantation operativ stabilisieren. Dies gelingt jedoch nur in seltenen Fällen.