Schielen (Strabismus)

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Bei einem gesunden Menschen sind beide Augen parallel zueinander ausgerichtet. Stellt Ihr Augenarzt in Düsseldorf hingegen ein Schielen (Strabismus) fest, stimmt der Winkel eines Auges nicht mit dem Ideal überein. Für das Gehirn bedeutet diese Fehlstellung eine große Belastung. Normalerweise unterscheiden sich die Bilder des linken und des rechten Auges nur geringfügig voneinander. Diese Differenz dient dem Gehirn dazu, ein räumliches Bild der Umgebung zu erzeugen. Bei einem schielenden Menschen weichen die Bilder beider Augen zu weit voneinander ab. Das Gehirn ist nicht mehr in der Lage, ein scharfes Bild aus beiden Signalen zusammenzusetzen. Es reagiert darauf mit der Unterdrückung der Bilder vom schielenden Auge. Schafft es das Gehirn nicht, diese Signale des schielenden Auges auszublenden, leidet der Betroffene unter Doppelbildern.

Ihr Augenarzt in Düsseldorf unterscheidet zwischen Strabismus bei Kindern und Schielen bei Erwachsenen. Ein frühkindliches Schielen in den ersten Lebensmonaten gilt als unproblematisch, weil es sich in den meisten Fällen von selbst reguliert. Allerdings kann es auch vorkommen, dass bei schielenden Kindern das Auge mit Fehlstellung vom Gehirn „ausgeschaltet“ wird. Da es praktisch nicht mehr gebraucht wird, reduziert sich seine Sehleistung schnell und stark. Diesem Verlust an Sehstärke kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf entgegenwirken. Er tut das, indem er das schielende Auge gezielt fordert. Die kleinen Patienten müssen oft eine Augenklappe über dem gesunden Auge tragen, damit das Gehirn allein auf die Bilder des schielenden Auges angewiesen ist.

Schielen (Strabismus) bei Erwachsenen ist als Lähmungsschielen oder latentes Schielen bekannt. Betroffene berichten ihrem Augenarzt in Düsseldorf von Doppelbildern und einer verschwommenen Wahrnehmung der Umgebung. Wenn sie müde sind oder Alkohol getrunken haben, bemerken sie diesen Effekt besonders stark. Bei Erwachsenen lässt sich das Schielen in den meisten Fällen durch das Tragen einer Brille korrigieren. Eine Operation ist nur selten sinnvoll und erforderlich.

Beim kindlichen Schielen hingegen stellt eine Operation oft die einzige Möglichkeit dar, den Sehfehler dauerhaft zu korrigieren. Dabei ist es besonders wichtig, dass dieser Eingriff möglichst früh stattfindet. Schon wenn die Kinder in die Schule kommen, sind sie zumeist zu alt – eine Operation kann dann bereits keine idealen Ergebnisse mehr liefern. Der Eingriff ist etwa ab dem zweiten Lebensjahr und spätestens im sechsten Lebensjahr möglich. Während der Operation nimmt Ihr Augenarzt in Düsseldorf Veränderungen an der Augenmuskulatur vor. Er korrigiert deren Länge so, dass die Augen anschließend wieder parallel ausgerichtet werden. Viele Patienten haben allerdings auch nach dem Eingriff mehr oder weniger ausgeprägte Schwierigkeiten beim dreidimensionalen Sehen. Manche Experten befürworten eine möglichst frühe Operation im Alter von zwei oder drei Jahren, um diesen negativen Effekt zu minimieren. Ihr Augenarzt in Düsseldorf weiß allerdings auch, dass nach einer sehr frühen OP später eventuell ein erneuter Eingriff erforderlich wird.