Uveitis

In der Augenheilkunde stellt die Bezeichnung Uveitis einen Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen im Inneren des Auges dar. Um welche Form es sich handelt, muss Ihr Augenarzt in Düsseldorf im Rahmen einer gründlichen Untersuchung herausfinden. Da es also „die“ Uveitis nicht gibt, gibt es auch keine allgemeingültige Therapie. Es kommt vielmehr in hohem Maße darauf an, welche Bereiche des Auges betroffen sind und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.

Ihr Augenarzt in Düsseldorf unterscheidet die vordere, mittlere und hintere Uveitis. Ist der vordere Augenabschnitt betroffen, spricht der Mediziner von einer anterioren Uveitis. Sie kann die Iris oder den Strahlenkörper betreffen. Im mittleren Augenabschnitt (intermediäre Uveitis) treten Entzündungen insbesondere an der Aderhaut und der Netzhaut auf. Die posteriore oder hintere Uveitis schließlich betrifft ebenfalls die Ader- und die Netzhaut, jedoch die weiter hinten liegenden Bereiche.

Eine Uveitis verläuft oft lange Zeit unbemerkt. Erst nach einer Weile treten erste Beschwerden auf. Dazu zählen eine nachlassende Sehleistung sowie störende Wahrnehmungen beim Sehen. Patienten schildern dem Augenarzt in Düsseldorf häufig das Gefühl, als befänden sich kleine Fusseln im Blickfeld. Auch von Schlieren ist oft die Rede. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, untersucht der Düsseldorfer Augenarzt das betroffene Auge mit Hilfe der Spaltlampe. Bei intensiver Beleuchtung schaut sich der Mediziner das Auge in einer starken Vergrößerung an. Er achtet dabei besonders auf mögliche krankhafte Veränderungen. Neben der Hornhaut überprüft Ihr Augenarzt in Düsseldorf auch die Linse und den Glaskörper. Deutliche Hinweise auf eine Uveitis liefern Ablagerungen im vorderen Teil des Auges, die im Wesentlichen aus Eiweiß bestehen. Auch Entzündungszellen können in diesen Ablagerungen enthalten sein.

Ablagerungen und Schlieren im Glaskörper wertet Ihr Augenarzt in Düsseldorf als Hinweise auf eine mittlere Uveitis. Der hintere Bereich des Auges wird für den Mediziner am besten während einer Augenspiegelung sichtbar. Entzündete Bereiche auf dem Augenhintergrund deuten auf eine hintere Uveitis.

Das wichtigste Ziel der Therapie besteht darin, die Entzündung zu beseitigen und ihre weitere Ausbreitung zu verhindern. Ihr Augenarzt in Düsseldorf entscheidet sich in vielen Fällen für eine Behandlung mit Kortison. Dieser Wirkstoff gilt als entzündungshemmend und lässt sich in Form von Augentropfen oder Salben sehr zielgerichtet einsetzen. Bei einer hinteren Uveitis ist der Entzündungsherd auf diesem Wege allerdings nicht zu erreichen. Deshalb entscheidet sich Ihr Augenarzt in Düsseldorf oft für eine Injektion des Medikaments direkt ins Auge. Ergänzend kann der Mediziner Ihnen auch die Einnahme von Tabletten empfehlen.