Endokrine Orbitopathie

Die Endokrine Orbitopathie ist eine Autoimmunerkrankung, die sich deutlich sichtbar in hervortretenden Augen und einer Vergrößerung der Lidspalten äußert. Die eigentliche Ursache kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf nur selten ermitteln. Die Augenheilkunde geht aber von einem engen Zusammenhang mit einer Fehlfunktion der Schilddrüse aus. Die Erkrankung kann sowohl konservativ mit Medikamenten und Bestrahlungen als auch operativ behandelt werden.

Wenn das Hervortreten der Augen erkennbar ist, dann hatte die Endokrine Orbitopathie bereits Zeit, sich zu entwickeln. Hinter dem Augapfel verändert das Muskel- und Bindegewebe seine Größe. Auch das dort vorhandene Fett nimmt an Volumen zu. Der Platzbedarf des Gewebes hinter dem Auge wächst so stark an, dass der Augapfel nach vorne gedrückt wird. Dies bringt für die Betroffenen vielfältige Einschränkungen mit sich. Zugleich ergibt sich eine große psychische Belastung durch die als Makel empfundenen hervorstehenden Augen. Ihr Augenarzt in Düsseldorf kann, gegebenenfalls gemeinsam mit Kollegen aus anderen medizinischen Fachrichtungen, die Symptome der Endokrinen Orbitopathie behandeln. Die Ursache lässt sich jedoch nur in sehr wenigen Fällen beseitigen.

Etwa jeder zehnte Patient, der wegen einer Fehlfunktion der Schilddrüse in Behandlung ist, erkrankt im Laufe der Zeit an der Endokrinen Orbitopathie. Ein Zusammenhang ist aber nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Im Wesentlichen gilt die Autoimmunerkrankung als erblich bedingt, bestimmte Risikofaktoren wie beispielsweise übermäßiger Tabakkonsum können die Entstehung der Krankheit begünstigen.

Die Zunahme des Gewebevolumens hinter dem Auge kann mit der Zeit dazu führen, dass der Patient seine Augenlider nicht mehr vollständig schließen kann. Dies bringt eine Reihe von weiteren Problemen mit sich, unter anderem auch mit Blick auf die Benetzung des gesamten Auges mit Tränenflüssigkeit. Zudem ist der Schutz des Auges, den das Lid bei gesunden Menschen bietet, nur noch teilweise gegeben. Schwellungen der Augenmuskulatur machen Bewegungen der Augen oft nur noch unter Schmerzen möglich. Teilweise schielen die Patienten auch oder entwickeln chronische Zwangshaltungen des Kopfes.

Ihr Augenarzt in Düsseldorf verfolgt bei der Therapie zunächst das Ziel, weiteres Gewebewachstum hinter dem Auge zu unterbinden. Auf diese Weise kann der Mediziner auch weiteren Schäden am Sehnerv vorbeugen und zumindest die momentane Sehleistung des betroffenen Auges erhalten. In der Regel bemüht sich der Düsseldorfer Augenarzt zunächst um eine konservative Therapie. Dabei kommen verschiedene Präparate mit Kortison zum Einsatz, die jedoch nicht ohne Nebenwirkungen sind. Auch die Gabe von Jod hat sich als erfolgreich erwiesen. Alternativ oder ergänzend kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf das betroffene Auge bestrahlen. Zeigen die konservativen Therapieansätze nicht den gewünschten Erfolg, wird eine Operation erforderlich. Der Eingriff kann an verschiedenen Stellen erfolgen. Für welche Methode und welchen Ansatzpunkt sich Ihr Augenarzt in Düsseldorf entscheidet, hängt von der exakten Entwicklung der Krankheit ab. Die Entscheidung über die Operationsziele und -methoden muss deshalb für jeden Patienten individuell getroffen werden.