Weitsichtigkeit

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Weitsichtigkeit ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Sehfehler, den Ihr Augenarzt in Düsseldorf als Hyperopie bezeichnet. Auch der Begriff Übersichtigkeit wird häufiger gebraucht. Dieser Name beschreibt besonders gut, warum von Weitsichtigkeit betroffene Patienten nicht scharf sehen: Die einfallenden Lichtstrahlen bilden ihren Brennpunkt erst hinter der Netzhaut. Das Bild, das auf der Netzhaut entsteht, ist deshalb unscharf. Die Augenheilkunde fasst Weit- und Kurzsichtigkeit als Ametropien zusammen, was übersetzt in etwa „Missverhältnis“ bedeutet. Gemeint ist das fehlerhafte Verhältnis zwischen der Brechkraft der Linse und der Länge des Augapfels. Im Falle der Weitsichtigkeit reicht die Brechkraft nicht aus, um die Lichtstrahlen auf der Netzhaut zu bündeln. Anders gesagt: Das Auge ist zu kurz.

In den meisten Fällen ist Weitsichtigkeit angeboren. Den Grad der Fehlsichtigkeit kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf mit Hilfe einer Sehschärfenmessung ermitteln. Sehr geringe Abweichungen vom Ideal bringen kaum Einschränkungen mit sich und erfordern deshalb in der Regel keine Behandlung. Wenn jedoch zum Beispiel das Lesen der Zeitung oder die Arbeit am Computer Schwierigkeiten bereiten, dann muss der Düsseldorfer Augenarzt geeignete Lösungen für seinen Patienten finden. Die einfachste Art der Korrektur ist eine Sehhilfe, die den Teil der Brechung übernimmt, zu dem das Auge selbst nicht in der Lage ist. Ihr Augenarzt in Düsseldorf kann Ihnen eine Brille verschreiben oder ihm Kontaktlinsen empfehlen. Sowohl die Linsen als auch die Brillengläser müssen konvex sein. Im Brillenpass taucht bei Weitsichtigkeit deshalb ein Pluszeichen vor dem Dioptrienwert auf.

Insbesondere bei stark ausgeprägter Übersichtigkeit kann das Tragen einer Brille zu ästhetischen Nachteilen führen. Starke Brillengläser bewirken eine sehr deutliche optische „Vergrößerung“ der Augen. Zudem sind die Gläser oft recht schwer, wodurch das Tragen der Brille nur wenig komfortabel ist. Kontaktlinsen sind in diesem Fall oft die bessere Wahl. Eine dritte Option besteht in der dauerhaften Korrektur der Weitsichtigkeit. Operationen, die Änderungen am optischen System bewirken, kennt die Augenheilkunde als refraktive Chirurgie. Am häufigsten nutzt Ihr Augenarzt in Düsseldorf Laserverfahren, bei denen ein Excimerlaser zum Einsatz kommt. Mit ihm kann der Mediziner die Oberfläche der Hornhaut so modellieren, dass die einfallenden Lichtstrahlen fortan korrekt gebrochen werden. Der Brennpunkt verlagert sich also und wandert auf die Netzhaut. Die Folge: Der Patient kann auch Gegenstände in der Nähe scharf sehen, ohne eine Brille oder Kontaktlinsen tragen zu müssen.

Bevor er eine Laserbehandlung vornimmt, muss Ihr Augenarzt in Düsseldorf gründlich prüfen, ob die Augen seines Patienten für einen derartigen Eingriff geeignet sind. Eine zu geringe Dicke der Hornhaut oder Vorerkrankungen des Auges machen eine Laser-OP unmöglich. Das Risiko wäre in diesen Fällen zu hoch. Alternativ kann Ihr Augenarzt in Düsseldorf die körpereigene Linse gegen eine künstliche Linse austauschen. Diese Intraokularlinse wird exakt an das Auge des Patienten angepasst und im Rahmen einer ambulanten Operation implantiert.

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